Pädagogische Grundsätze Die Kolleginnen und Kollegen der Schule für Kranke in Ansbach orientieren sich in ihrer pädagogischen Arbeit an folgenden Leitvorstellungen: w Durch unsere pädagogische Arbeit sollen das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen der  Schülerinnen und Schüler gestärkt werden. Oberstes Ziel ist der Aufbau eines positiven Selbstkonzepts. w Unsere schulische Förderung orientiert sich am Ist-Stand der Schülerinnen und Schüler und ist präventiv: Wissens- und Kenntnislücken sollen geschlossen werden und es soll verhindert werden, dass durch den Klinikaufenthalt neue Lernlücken entstehen. Der Anschluss an die Schulausbildung in der Stammschule soll nach Möglichkeit gewährleistet werden. w Durch unsere Arbeit soll bei den Schülerinnen und Schülern die Freude am Lernen in angenehmer Arbeitsatmosphäre ermöglicht werden. w   Schulische Förderung verstehen wir als Begleitung  und Beratung unter Akzeptanz individueller Lernwege der Kinder und Jugendlichen. w Der Unterricht orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen des kranken Kindes und Jugendlichen. w Der Unterricht findet schulart- und klassenübergreifend in Lerngruppen oder im Einzelunterricht mit einem hohen Maß an Flexibilität statt. w Die Lehrkräfte arbeiten engagiert im Team zusammen und reflektieren regelmäßig ihre Arbeit, um kompetent und angemessen unterrichten zu können. w Um unseren Schülerinnen und Schülern eine optimale Förderung zu ermöglichen, werden regelmäßig mit allen an den Therapien beteiligten Fachkräften Informationen ausgetauscht und individuelle Förderpläne erstellt. w Die Lehrkräfte kooperieren intensiv mit den Eltern, den Lehrkräften der Stammschulen und allen Fachbereichen in der Klinik. w Die Schulen für Kranke nutzen und planen kontinuierlich Weiterbildungsangebote und stärken so ihre Fach- und Handlungskompetenz. w Um das Ziel der Reintegration zu erreichen, arbeiten die Lehrkräfte eng mit den Stammschulen und außerschulischen Fachdiensten zusammen. Notwendige Maßnahmen zur Schullaufbahnlenkung werden angebahnt und fachlich begleitet. Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.                                                                                                                Vaclav Havel